Raucherentwöhnung mit Akupunktur

Akupunktur hat sich seit vielen Jahren in der Raucherentwöhnung bewährt. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass Akupunktur kein Wundermittel ist und nicht den eigenen Willen zum Aufhören ersetzt.

Akupunktur ist in der Lage, unangenehme Begleiterscheinungen in der Anfangsphase des Nichtrauchens zu mildern und so die Raucherentwöhnung zu unterstützen. Meistens äußert sich dies in Rastlosigkeit, Aggressivität, Verdauungsbeschwerden (Verstopfung), Husten, vermehrter Appetit usw. Hier greift Akupunktur ausgleichend ein und vermindert oder beseitigt diese Symptome. Der/Die Ex-RaucherIn fühlt sich wohl und hat darum weniger oder kein Verlangen nach einer Zigarette.

Ablauf der Raucherentwöhnung

Wer die letzte Zigarette vor der Praxistür geraucht hat, hat eine schlechte Prognose!

Die erste Akupunktursitzung kann 24 Stunden nach der letzten Zigarette beginnen. Dies beweist den Willen zum Aufhören und der Organismus steht nicht mehr unter dem unmittelbarem Einfluss von Nikotin.

Erfahrungsgemäß haben sich 4 Behandlungen als ausreichend erwiesen.
Die Behandlung besteht aus Körper- und Ohrakupunktur, bei der bis zu 3 Dauernadeln im Ohr verbleiben.
Auf Nikotinpflaster ist dabei unbedingt zu verzichten.

Natürlich können wir keine Erfolgsgarantie übernehmen, jedoch ist die Erfolgsquote unserer Patienten und Patientinnen hoch. Schwierig wird es dann noch mal nach 3 Monaten, absoluter Nikotinverzicht (keine Nikotinkaugummis, Nikotinpflaster, Joints mit Tabak) ist dabei unbedingt notwendig um spätere Krisen zu überwinden.